Kategorie: Makes

Schwanensee?

schwanInteressant, was so alles mit 3d-Druck möglich ist und wie er Menschen zusammenbringt…
Ein Freund entwirft mit Kindern Kunstwerke aus Epoxidharz, eine tolle Sache mit erstaunlichen Ergebnissen.
Ein Kinderwunsch war, in eine Gussform kleine Schwäne einzufügen. Nur woher nimmt man die bloß, ohne eine Menge Geld in die Hand zu nehmen bzw. womöglich einen chinesischen Händler zu bemühen? Sogar in so einem Fall konnte die Selbermacher*in einspringen: Nach einer Vorlage von Bretzel Buth konnten wir eine Hand voll Mini-Schwäne für dieses Projekt verschenken. Zwar kein Hilfsmittel im engeren Sinne, aber auf jeden Fall eine coole Idee! Vielleicht bekommen wir ja bald ein Ergebnis zu sehen…

Notebook-Regal

In unserer Firma ist es beliebt, Notebooks und Netzteile aus dem Gemeinschaftsbüro in eigene Gefielde zu “entführen”. Hier sei keine böse Absicht unterstellt, Fakt ist aber, dass dauernd Netzteile fehlen. Mahnreden der Administratoren sind a) lähmend und b) sinnlos, weil ohne Ergebnis. Was also tun?

Hier der Lösungsversuch der Selbermacher*in:

  • ein Stapelregal aus Siebdruckplatten zusammengehalten von Gewindestangen und Alu-Röhrchen als Abstandhalter
  • Die Netzteile sind unter dem erhöhten Boden fixiert und können nur unter Gewaltanwendung entfernt werden 😉
  • Die Ladebuchsen sind von überall frei zugänglich, die offene Form sorgt für Belüftung

Möge Frieden einkehren im Gemeinschaftbüro und im Herzen der Admins…

klotzen – nicht kleckern

Diese Redewendung trifft in zweifacher Weise auf das aktuellste Projekt der Selbermacher*in zu. Zum einen, weil es das größte Teil ist, das wir je gedruckt haben (Der Druck dauerte fast 60 Stunden!) Zum anderen, weil es auch ein verdammt cooles Ding ist, das mein Nachbar hier im Zuge seines Studiums entwickelt.
Es soll ein Verfahren sein, dass Verdunstung nutzt, um aus Salzwasser Süßwasser zu produzieren. Keine Elektrolyse, keine Osmose, keine Verdampfung.
Wenn das hinhaut, ist diese Welt wohl ein Stück besser dran, wenn es um das Thema Wasserknappheit etc. geht…

Möge die Übung gelingen!
Wir unterstützen das Projekt durch Drucken der Prototypen

Höher ist besser…

Natürlich mitten während einer Kinderwoche musste der Kühlschrank am Therapiehof Steinbach kaputt gehen. Das hat Tradition, war es 2019 der Geschirrspüler, 2018 der Ofen,…immer pünktlich während der Hochsaison! Da musste schnell Ersatz her, was mit der Hilfe eines Sponsorings der der “Kleinen Fische” innerhalb eines Tages möglich war. Nun ist der neue Kühlschrank energiesparend und funkelnagelneu, aber auch kleiner als der Vorgänger. Ruckizucki konnte da die Selbermacher*in einspingen und ein entsprechendes Podest dafür zimmern. Schont den Rücken und erleichtert ein bisserl den Alltag, den am Steinbacherhof braucht es alle Kraft für die wertvolle und schöne Arbeit mit Menschen (nicht vorrangig mit Elektrogeräten)-

Badewannen-Einstieg

Nicht immer ist der 3D-Drucker die Lösung. Ein Freund hat Probleme mit den Hüft- und Beingelenken. Der Einstieg in die Badewanne gerät so zum schmerzhaften Stunt. Ganz “old-school” konnten wir rasch eine maßgeschneiderte Einstiegshilfe (mit Öffnung zur Durchführung des Waschmaschinen-Abflusses) gratis (und von Herzen) zur Verfügung stellen. Nun steht einer erfrischenden Sommerdusche nichts im Wege!

Flaschenöffner

Die Mutter einer Freundin leidet an Polyatritis. Dabei schmerzen die Gelenke so sehr, dass es schwierig ist, Flaschen, Milchpackungen oder Medikamentendosen zu öffnen. Hoffentlich bringen die drei unterschiedlichen Flaschenöffner eine Erleichterung, die die Selbermacher*in zum Testen zur Verfügung  stellen konnte.
Herzlichen Dank an die Maker*Innen, deren Vorlagen wir dafür nutzen konnten:

Mundstab für Boccia

Das Spiel Boccia erinnert zunächst einmal an fränzösische, ältere Herren, die in Parks genütlich ihre Turniere austragen. Es ist aber auch ein Sport, den Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ausüben können. Es wird zum Beispiel bei den Paralympics gespielt…

Spieler*innen mit einer Querschnitt-Lähmung spielen mit einer einstellbaren Rinne, der Ball wird mit dem Mund angestoßen. Dazu müssen im Notfall Kochlöffel, Esstäbchen o.ä. herhalten. Durch eine Anfrage der Schule für körperhindete Kinder in Salzburg kam der Anstoß, sich mit einer individuell anpassbaren Konstruktion zu befassen, die gut durch die Kiefer gehalten werden kann und genau passt.

Gesagt, getan: Ausgehend von dem anpassbaren Modell von Michael Papp aus Birmingham konnten wir ein – im wahrsten Sinne des Wortes mungerechtes – Modell nach Salzburg schicken. Hier findest du die Druckdaten…

https://www.thingiverse.com/thing:1321021

Taster für “Unterstützte Kommunikation”

Vorweg: Vor den französischen Kolleg*innen von Pole-Ergo ziehe ich den Hut, gerne wären wir selbst schon so weit…
Viele verschiedene Designs im Bereich der “Assistiven Technologie” werden von den Ergotherapeut*innen (und deren Student*innen 😉 ) unter CC0-Lizenz zur Verfügung gestellt. Eine wahre Schatzkiste für Menschen, die in diesem Bereich arbeiten…
https://www.thingiverse.com/Pole_ergo/about

Als Beispiel hier einer der großen Taster, der im UK-Bereich für eine Anbahnung von Kommunikation eingesetzt wird.
Entweder um 100€ pro Stück im Handel erwerben, oder für ein paar Cent selbst drucken.
So geschehen bei uns

 

Polybat-Schläger – ultralight

Dass wir von dem Spiel Polybat begeistert sind, ist hinlänglich bekannt. Hier bekommst du die Druckdaten von dem von uns entwickelten Leicht-Schläger. Ausgetüftelt für Spieler*innen, die über eine eingeschränkte Armkraft verfügen. Ist gut spielbar und wiegt nur etwa 100g…

https://www.thingiverse.com/thing:3046485

Nach einigen Rückmeldungen und eigenen Tests haben wir festgestellt, dass der Ultralight-Schläger relativ leicht am Griff abbricht und definitiv nichts für Grobmotoriker ist. Dehalb haben wir ihm ein Update verpasst. Immer noch leicht (ca. 120g) und einiges stabliler… Das Druckfile findest beim oben angeführen link.