Kategorie: Neuigkeiten

Corona Lockdown…?

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Virus hier, Corona da, der Medienauflauf geht ganz schön an die Substanz. Kopf in den Sand oder alle 5 Minuten aufs Handy schauen? Wie gehts der “Selbermacher*in” in der Krise, alles zum Erliegen gekommen?
Jein…

Ja, weil auch wir in Selbst-Isolation sind und nicht wie üblich unserer Arbeit mit Menschen nachgehen können.
Nein, weil es auch da einiges zu tun gibt…

Zum Beispiel:

Werkstatt aufräumen/ausbauen

Was sonst nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, wird jetzt (mangels Ausreden) zur freudigen Realität:
Die Kellerwerkstatt erfährt eine rund-um-Erneuerung. Einerseits bekommen alle Werkzeuge einen guten Platz, damit sie auch fachgerecht verräumt werden können. Dazu habe ich aus Holzresten (Hurra, nicht weggeworfen!) einige Werkzeughalter gebaut.

Andererseits habe ich (ebenso aus Resten, denn Material ist ja nicht zu kaufen) ein paar Helferleins dazu gezimmert.
Allen voran der Frästisch, der eine alte Oberfräse unterhalb montiert hat, die auf einem improvisierten Lift auf und abfährt. Passend dazu ein Anschlag zur Führung der Werkstücke. (Zugegeben, Idee entlehnt aus dem Let’s Bastel Kanal)

Interessanterweise sind einige Hilfsanfragen nämlich gar nicht “digitaler” Natur – also bezogen auf 3D-Druck, sondern durchaus mechanisch, meist eine Mischform aus beiden. ( z.B. das Projekt “Möbel für den Steinbacherhof“)
Gut, wenn man da ausgerüstet ist…

Vernetzung “Unterstützte Kommunikation”

Der Bereich Unterstütze Kommunikation (UK) ist in den letzten Jahren (durch die beharrliche Initiative toller Kolleg*innen 😉 ) immer mehr ins Bewusstsein gerückt. Er umfasst viele Aspekte, von der Gebärdensprache, über Texte in leichter Sprache, über diverse Medien (z.B. Sprachausgabegeräte,…) u.v.m. , denn: “Jeder kann sprechen!”

Im deutschsprachigen Raum ist der Bereich der “Assistiven Technologien” noch so etwas wie ein Stiefkind und findet erst langsam Eingang in Forschung und Praxis. (siehe z.B. im Beitrag von Anett Thiele) Vielversprechend umgesetzt hat das übrigens die TU Dortmund mit ihrem “Büro für unterstützte Kommunikation“, das einen inklusiven Makerspace beheimatet.

Um dieses Entwicklung zu unterstützen, durfte ich einen Beitrag beim “UK-Netzwerk” bringen. Dabei wurden einige Ergebnisse aus meiner Arbeit zusammengefasst und  die Intiative Selbermacher*in vorgestellt. Es konnten auch bisher erstellte Hilfsmittel getestet und 3D-Druck praktisch gezeigt werden. Ich freue mich über das positive Echo und die neu gewonnen Kontakte.